Wir führen Wirkstoffkosmetik

Vitamine in der Kosmetik
Panthenol ist ein viel verwendeter Wirkstoff, der sehr leicht in die Haut eindringt und die Regenerationsfähigkeit dieser verbessert. In der Haut wird der Wirkstoff rasch in Panthothensäure umgewandelt und steht dann für den Stoffwechsel der Haut zur Verfügung. Die Vitamin A und E werden beide als Anti-Aging Vitamine angesehen. Vitamin A glättet die Haut, wirkt Epidermis verdickend und kann bis in die tieferen Schichten vordringen. Dort wird die Zellneubildung stimuliert. Vitamin E hingegen kann durch den fettartigen Charakter gut in die Hornschicht aufgenommen und angereichert werden. Vitamin E wirkt befeuchtend. Die Haut wird glatter, widerstandsfähiger und schaut rosig aus. Durch die antioxidative Wirkung wird die Haut auch geschützt.

Die Feuchthaltefaktoren
Damit die Haut straff bleibt und ihr Gleichgewicht behält, sind jeder Creme auch verschiedene Feuchthaltefaktoren beigemischt. Was steckt hinter dem Kürzel NMF? Dahinter verbergen sich natürliche Feuchthaltefaktoren wie z. B. Harnstoff als der wichtigste Vertreter. Eine geringe Zugabe erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut bereits sehr stark. Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen mit trockener Haut einen bis zu 50% erniedrigten Harnsäuregehalt der Haut aufweisen. Neurodermitiker und Psoriasis-Patienten weisen sogar einen bis zu 70% verminderten Spiegel auf.

Andere wichtige feuchtigkeitsspendende Substanzen sind Hyaluronsäure, Glycerin, Zuckeralkohole, verschiedene Proteine, Eiweiße, Kollagen und auch die vielfach verwendeten AHA’s, die sogenannten Fruchtsäuren. Diese stimulieren das Zellwachstum und fördern die Kollagensynthese, d. h. sie regen den Körper dazu an, selbst feuchtigkeitsbindende Strukturen zu bilden. Dadurch kommt es auch zu einer hornhauterweichenden Wirkung, wodurch Wirkstoffe besser resorbiert werden können.

Der Hydrolipidfilm
Nicht nur die Feuchtigkeit ist ein bestimmender Faktor. Ist der Hydrolipidfilm nicht optimal ausgebildet, leidet die Haut ebenfalls und sieht schlaff und alt aus. Dafür werden bei geschädigter Haut Nachtkerzenöl, Borretschöl, Arganöl, Sesamöl u. a. verwendet.

Was prägt das Hautbild?
Neben der kosmetischen Pflege bedingen vor allem das genetische Programm – sprich die Erbanlage –, die Hormone, die Lebens- und Schlafgewohnheiten, psychische Befindlichkeiten sowie der Stressfaktor das Hautbild. Versorgt wird die Haut mit allem Nötigen von innen durch das Blut - vorausgesetzt, die Ernährung stimmt! Dass der Konsum von Genussgiften wie Alkohol und Nikotin dem Hautbild schadet, ist allgemein bekannt, aber was unterstützt eine gesunde, schöne Haut? Wie der übrige Organismus braucht die Haut Proteine, Fett, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, um ihre Funktionen zu erfüllen.

Vitamine: Eine einseitige Ernährung hinterlässt auf Dauer Spuren auf der Haut. Hautprobleme wie trockene oder sensible Haut, Ausschlag und Juckreiz sind häufig Zeichen einer unzureichenden Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen. Besonders die Vitamine der B-Gruppe sind entscheidend, wenn es um ein ausgeglichenes Hautbild geht: Biotin kurbelt den Stoffwechsel an und versorgt die Haut mit Aufbaustoffen. Als Bestandteil von Enzymen stellt Niacin Energie für die Zellerneuerung zur Verfügung. Pantothensäure hilft bei der Heilung kleiner Wunden und sorgt für die Feuchtigkeitsregulierung der Haut. Vitamin E, der Schadensbeseitiger und Leibwächter der Hautzellen, neutralisiert zellschädigende freie Radikale und beugt damit der Hautalterung vor. Neben Vitaminen spielt aber auch das Spurenelement Kupfer eine Rolle für die Schönheit der Haut. Kupfer fördert die Bildung der Hautbestandteile Collagen und Elastin und damit die Festigkeit und Elastizität der Haut. Es verleiht der Haut ein strahlendes, faltenloses Aussehen. Die Mineralien Kalium und Natrium regeln den Flüssigkeitsdruck im Gewebe und nehmen dadurch Einfluss auf die Prallheit der Haut. Mineralien sind auch an der Bildung von Enzymen und dem Stoffaustausch durch die Zellwände beteiligt: Ohne Eisen wird die Haut trocken, Magnesium hält die Zellwände stabil und zugleich durchlässig.


 

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