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Sport im Winter – Was zu beachten ist und wie man sich motiviert

06.11.2018

Frostige Temperaturen, Dunkelheit oder sogar Schneefall? Das klingt alles nicht sehr verlockend und deshalb werden im Winter viele Menschen zu Sportmuffeln und verlieren die Kondition, die sie sich in den letzten Monaten hart erarbeitet haben.
Die meisten treiben in der kalten Jahreszeit viel weniger Sport als im Frühling und Sommer und meist beschränkt es sich dabei auf Skifahren oder Snowboarden. Dabei wäre es wichtig, auch in der kalten Jahreszeit die typischen Sommersportarten wie Laufen oder Radfahren zu betreiben, damit die Kondition und Muskelkraft erhalten bleiben. Zusätzlich wird das Immunsystem gestärkt und das Wohlbefinden gesteigert. Allerdings sollten Sie sich im Winter nicht überanstrengend, da ein zu intensives Training den Körper schwächen und für Krankheiten anfällig machen kann. Besser ist ein gemäßigtes Training.

Wenn einige Dinge beachtet werden, ist Sport im Winter aber ganz leicht möglich:

Mit der richtigen Kleidung lässt sich den kalten Temperaturen gut trotzen. Empfohlen wird, Funktionskleidung in mehreren dünnen Schichten zu tragen; so wird der Körper schön warm gehalten. Die oberste Schicht sollte vor Wind und Nässe schützen. Ebenso wichtig sind eine Haube und dünne Handschuhe. Genau richtig angezogen ist man, wenn einem beim Rausgehen noch etwas kalt ist, denn sobald man sich bewegt, wird einem sowieso wärmer. Da die meisten Berufstätigen erst abends, wenn es bereits dunkel ist, Zeit für Sport finden, ist es wichtig, für Autofahrer gut erkennbar zu sein. Für eine bessere Sichtbarkeit können beispielsweise Reflektoren an der Sportkleidung oder eine Stirnlampe sorgen. Auch eine beleuchtete Laufstrecke sorgt für mehr Sicherheit. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten Sie eisige Strecken meiden und besser auf einem geräumten und gestreuten Untergrund trainieren.

Auch ein paar Aufwärmübungen vor dem Training dürfen, egal bei welcher Sportart, nicht ausgelassen werden. Bei Kälte braucht der Körper sogar noch mehr Zeit, um sich aufzuwärmen. Wenn Sie sich zum Beispiel für Laufen entscheiden, können Sie als Aufwärmübung locker gehen und erst, wenn Sie richtig aufgewärmt sind, mit dem Laufen loslegen. Planen Sie ca. ein Viertel der Trainingsdauer zum Aufwärmen ein, bevor Sie loslegen. Der Körper kann sich dann leichter an die kalten Temperaturen gewöhnen und auch das Risiko für Verletzungen wird gesenkt.

Obwohl man im Winter weniger schwitzt und weniger Durst verspürt, ist die Flüssigkeitszufuhr im Winter genauso wichtig. Denn im Winter ist die Luft besonders trocken, wodurch die Schleimhäute schneller austrocknen und die Infektanfälligkeit sich erhöhen kann. Am besten also vor dem Sport genug Wasser trinken oder eine kleine Flasche mitnehmen.

Die Grundregeln für Sport im Winter sind jetzt geklärt – fehlt nur noch die Motivation!
 
  • Auch wenn es bis dahin noch etwas dauert: Denken Sie an Ihren nächsten Strandurlaub und schon wird es Ihnen viel leichter fallen, sich zu motivieren. Nicht umsonst heißt es: „Summer bodies are made in winter“.
     
  • Bei Sport in der Kälte verbraucht man noch mehr Kalorien als im Sommer, da unser Körper sehr viel Energie benötigt, um unseren Organismus warm zu halten. Um diese Energie aufzubringen, muss er Kalorien verbrennen. Wer also im Winter regelmäßig Sport treibt, kann in der Vorweihnachtszeit mehr Kekse essen. Wenn das kein Grund für Bewegung ist!
     
  • Wer im Winter regelmäßig trainiert, kann seine Ausdauer das ganze Jahr über beibehalten. Das ist doch viel besser als jedes Jahr im Frühling wieder bei Null anzufangen.
     
  • Sie leiden im Winter oft unter schlechter Laune und sind leicht reizbar? Kein Wunder, denn in dieser Jahreszeit fehlt das Sonnenlicht, das uns im Sommer mit guter Laune versorgt. Da Sport die Ausschüttung von Glückshormonen fördert und Stress schneller abbaut, ist er das perfekte Mittel gegen ein Stimmungstief im Winter.
     
  • Sport im Winter kann gleich als Anlass für ein neues, wintertaugliches Trainingsoutfit gesehen werden. Dann kommt die Motivation wie von selbst, denn die neuen Sachen wollen ja ausprobiert werden. Auch neue Sport-Gadgets oder andere Sportausrüstung können motivieren.
     
  • Belohnungen nach dem Sport sind immer eine Motivationshilfe. Was gibt es schöneres als nach einem Lauf oder einer Radtour in der Kälte ein heißes Vollbad zu nehmen oder sich mit einem Kinobesuch zu belohnen?

Bei Temperaturen weit unter 0°C sollte besser kein Sport im Freien betrieben werden; der Körper kann die eingeatmete Luft nicht mehr ausreichend erwärmen und die Lunge und die Bronchien werden zu stark gereizt. Das Training darf dann gerne ins Fitnessstudio verlegt werden.

 

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