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Tipps gegen Prüfungsangst

24.05.2018

Montag Mathe-Schularbeit, Mittwoch Biologie-Test und am Donnerstag Englisch-Schularbeit. So sehen die kommenden Wochen, so kurz vor den Sommerferien, bei vielen Schülern aus. Auch Eltern fiebern mit - wollen, dass ihr Kind eine gute Note mit nachhause bringt. Diese Zeit kann für alle besonders stressig und angespannt werden – vor allem, wenn das Kind unter starker Prüfungsangst leidet.

Auslöser

Prüfungsangst kann bei Kindern erstmals ab einem Alter von 8 Jahren entstehen und zwar dann, wenn eine Situation als bedrohlich empfunden wird oder wenn bereits schlechte Leistungen vorausgegangen sind. Die Stresshormone, die in dieser Situation entstehen, können die Leistungsfähigkeit der Schüler beeinflussen. Daraus ergeben sich oft erneute schlechte Leistungen und noch mehr Angst bei der nächsten Prüfung.
Weitere Ursachen können eine falsche oder eine fehlende Vorbereitung und zu hoher Druck von den Eltern oder innerhalb der Klasse sein. Auch Schüler mit sehr guten Leistungen sind anfällig für Prüfungsangst, da sie glauben, jede Prüfung perfekt meistern zu müssen.

Prüfungsangst kann sich in den folgenden körperlichen und geistigen Symptomen äußern:
  • Herzklopfen oder -rasen
  • Zitternde Hände
  • Übelkeit und Bauchschmerzen
  • Schwitzen, Hitzewallungen oder Kälteschauer
  • Trockener Mund
  • Blackout und Verlust der Konzentrationsfähigkeit
Leider lassen sich Prüfungssituationen in der Schulzeit, aber auch im späteren Leben, nicht vermeiden und deshalb haben wir einige Tipps zusammengestellt, die helfen sollen, Blackouts zu vermeiden und Schularbeiten und Tests gut zu meistern:
 

1.    Gute Vorbereitung

Der wohl grundlegendste Tipp lautet: Rechtzeitig einen Überblick über den Stoff verschaffen und eventuell einen Zeitplan erstellen. Das Kind sollte früh genug mit dem Lernen beginnen und genug Zeit zum Schlafen und ausreichend Pausen einplanen, damit sich das Gelernte festigen kann. Bei zu wenig Schlaf sinken die Aufnahmefähigkeit und die Belastbarkeit, was zu Prüfungsangst führen kann. Am letzten Tag sollte bereits der ganze Stoff gelernt sein und nur mehr wiederholt werden.
 

2.    Prüfungssituation üben

Vielen Kindern kann es helfen, wenn sie wissen, was sie erwartet. Bei mündlichen Prüfungen können Sie ganz leicht eine Prüfungssituation simulieren und dem Kind gezielte Fragen aus dem Prüfungsstoff stellen. Aber auch schriftliche Prüfungen können geübt werden, indem Sie einen Zettel mit Fragen vorbereiten, die das Kind in einer gewissen Zeit beantworten soll.
 

3.    Die richtigen Rahmenbedingungen

Ein leichtes Frühstück und ausreichend zu trinken kann helfen, die Konzentration zu steigern. Die Lieblingskleidung und eine aufrechte Körperhaltung können für mehr Selbstbewusstsein sorgen.
 

4.    Atmen

Die richtige Atmung kann helfen, Prüfungsangst zu lindern. Stresssituationen gehen oft mit einer schnellen, flachen Atmung einher, was die Konzentration beeinträchtigen kann. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es sich vor der Prüfung auf die richtige Atmung (tief und bewusst einatmen und langsam wieder ausatmen) konzentrieren soll. So ist es abgelenkt und Angst hat weniger Chancen.


5.    Positiv denken

Viele Schüler reden sich ein, dass sie die Prüfung sowieso nicht bestehen werden und ein bestimmter Lehrer es auf sie abgesehen hat. Helfen Sie Ihrem Kind, diese Gedanken zu verjagen. Oftmals wird auch die eigene Leistungsfähigkeit unterschätzt; erklären Sie Ihrem Kind daher, dass es gut auf die Prüfung vorbereitet ist und alles gut gehen wird.  Auch wenn es bei früheren Prüfungen zu Angst gekommen ist, wurde die Prüfung dann doch bestanden.
 

6.    Nervöse Mitschüler meiden

Wer kennt es nicht aus seiner eigenen Schulzeit? Das gemeinsame Einreden, wie aufgeregt man ist und wie schwer die Prüfung sein wird. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es sich nicht von nervösen Klassenkameraden beeinflussen lassen und sich in der Pause vor der Prüfung lieber mit ruhigen Mitschülern zusammensetzen soll. So kann Panik vermieden werden und das Kind geht bereits mit einer ruhigeren Einstellung in die Prüfung.
 

7.    Glücksbringer mitnehmen

Besonders jüngeren Schülern kann ein Glücksbringer zu mehr Selbstvertrauen und Mut verhelfen. Es kann daher nicht schaden, wenn Sie Ihrem Kind vor der Prüfung ein kleines Geschenk in Form eines Glücksbringers mitgeben; das kann zum Beispiel ein kleines Stofftier, ein Armband oder ein individueller Stift sein.
 

8.    Leichte Aufgaben zuerst

Kinder geraten schnell in Panik, weil sie die Prüfungsfragen nicht genau durchlesen. Dabei ist es wichtig, sich diese Zeit zu nehmen. Anschließend kann mit den leichten Aufgaben, bei denen die richtige Lösung sofort abrufbereit ist, begonnen werden, damit nachher genug Zeit für schwierige Fragen bleibt.

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